Lieblinge

Mittwoch, 13. April 2011

CD-Review: In Extremo - Sterneneisen (2011)

  1. Zigeunerskat
  2. Gold
  3. Viva La Vida
  4. Siehst Du Das Licht
  5. Stalker
  6. Hol' die Sterne
  7. Sterneneisen
  8. Zauberspruch No. VII
  9. Auge um Auge
  10. Schau zum Mond
  11. Unsichtbar
  12. Vermiss' Dich
Die neueste Scheibe von In Extremo, "Sterneneisen" ist seit dem 24. Februar 2011 im Handel erhältlich.

Letzte Woche habe ich überraschenderweise zwei Freikarten für das In Extremo-Konzert im Zürcher Volkshaus geschenkt bekommen. Natürlich wollte / musste ich mir dafür erst mal das aktuelle Album der Jungs holen, man will ja mit-johlen können am Konzert *kicher* Und hier mein Review zur CD:

Als erstes ist mir aufgefallen, dass alle Lieder (mit einer Ausnahme, nämlich dem "Zauberspruch No. VII", der in estnischer Sprache gesungen wird) deutsche Texte haben, was für In Extremo nicht gerade typisch ist, singen sie doch sonst auch althochdeutsch, altschwedisch, mittelhochdeutsch, lateinisch usw. Weiters war mein Eindruck nach einmaligem Durchhören des Albums eher nicht so gut:  Die Songs haben mit den früheren Werken nicht mehr so viel gemeinsam, da die mittelalterlichen Instrumente, wie z.B. die Sackpfeife, nurnoch am Rande zu hören sind, während E-Gitarre und Co. mehr einen Ursprung im Deutschrock vermuten lassen würden. Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass die Songs viel lascher, ruhiger und fader geworden seien.

Nach mehrmaligem Reinhören hat das Album dann doch noch einige Punkte wett gemacht, vor allem Songs wie "Zigeunerskat", "Viva La Vida" und "Unsichtbar" sind richtige Ohrwürmer, die ich kaum noch aus meinem Kopf bringe. 

Die beiden Gastsänger, nämlich der Graf (Unheilig, zu hören in "Hol die Sterne"), und Mille Petrozza (Kreator, zu hören in "Unsichtbar") sind ein willkommenes Supplement zu den "Glorreichen Sieben". =)

Das Konzert am Sonntag Abend war wirklich genial, und die neuen Songs sind viel fetziger rübergekommen, als noch ab der CD =) Auch die Mischung von neuen und Alten Songs war wirklich toll, denn auch wenn das neue Album echt nicht schlecht ist: Welcher In-Extremo-Fan will denn schon auf "Legenden" wie Spielmannsfluch, Erdbeermund und Herr Mannelig verzichten? 

Und hier einige meiner Lieblingssongs, via Youtube, für Euch, zum Reinhören:




Zigeunerskat



Viva La Vida



Unsichtbar

Kommentare:

  1. Ich finde das neue InEx Album auch nicht so gut wie die alten, grade das mit den mittelalterlichen Instrumenten finde ich auch sehr schade. Einige Lieder gefallen mir aber trotzdem ganz gut.
    Das mit den Freikarten ist ja cool, Glückwunsch :) Am Sonntag spielen sie bei mir in der Stadt, aber ich bin leider im Moment etwas knapp bei Kasse also wirds wohl leider nix. Aber mal sehen^^

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  2. Ich hab sie früher gern und oft gehört, aber irgendwann hat es nachgelassen. Bei mir ist es so, umso bekannter eine Band wird, umso uninteressanter finde ich sie. Irgendwie schade drum

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