Lieblinge

Freitag, 7. Januar 2011

Paul Mason frass sich zum dicksten Mann der Welt - Jetzt will er dafür Schmerzensgeld von der Krankenkasse

LONDON - Paul Mason wog 440 Kilo als ihm die Ärzte noch knapp zwei Jahre zu leben gaben. Doch ein Magenband rettete den 50-Jährigen. Dreist: Jetzt verklagt er die Krankenkasse auf Schmerzensgeld.

Aus Liebeskummer beginnt Paul Mason aus dem englischen Ipswich vor zwanzig Jahren zu fressen. Täglich stopft er vier grosse Fischfilets, zwei Pasteten, vier in Teig frittierte Würstchen, sechs Portionen Pommes frites, Erbsenpüree und Currysauce in sich hinein. Dazu trinkt er zwei Flaschen Cola.


70 Kilo pro Jahr zugenommen


Rund 20´000 Kalorien fügt er so Tag für Tag seinem Körper zu. Pro Jahr legt er 70 Kilo zu. Für den Job als Briefträger ist er bald zu fett. Er verliert ihn und muss sogar 6 Monate in den Knast, weil er Geld aus der Post stielt. Seine Mutter treibt er damit in den finanziellen Ruin. Die Familie wendet sich von ihm ab.

Mit 444 Kilo «schafft» es Mason vor ein paar Jahren zum dicksten Mann der Welt. Doch 2008 ziehen die Ärzte die Notbremse. Wenn er so weitermache, habe er noch knapp zwei Jahre zu leben. Ein Magenring rettet dem Engländer schliesslich das Leben. Dank dem Eingriff der Ärzte verliert Mason in der Folge 190 Kilo.

Mason verklagt die Krankenkasse


Heute wiegt der mittlerweile 50-Jährige rund 230 «bescheidene» Kilos. Doch anstatt sich für die Behandlung zu bedanken will Mason jetzt Geld. «Ich möchte einen Präzedenzfall schaffen», sagt er im «Daily Mail». Er will Schmerzensgeld von der «NHS», der nationalen Krankenkasse.

Warum? Anstatt ihm schon früher ein Band einzusetzen, hätten ihm die Ärzte lediglich gesagt, er solle mehr Velofahren. Und anstatt ihn zu einem Spezialisten für Ess-Störungen zu schicken, verschrieben sie ihm eine Diät. Hätten sie auf ihn gehört, so Mason, wäre er nie so dick geworden.

Seine Behandlung kostete über eine Million Pfund


Das Vorgehen des ehemals dicksten Mannes der Welt ist ganz schön dreist. Vor allem wenn man bedenkt, dass die Krankenkasse zeitweise bis zu 100´000 Pfund pro Jahr für seine aufwendige Behandlung zahlen musste. In den vergangenen 15 Jahren kamen so rund eine Million Pfund (1,5 Mio. Franken) zusammen, die der britische Staat für die Fettleibigkeit Masons ausgeben musste. Unglaublich, dass der hungrige Mann dafür jetzt noch Schmerzensgeld fordert. (rrt)
Quelle: www.blick.ch



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Unglaublich, findet ihr nicht? Ich finde es völlig daneben, den Staat derart bluten zu lassen... Eine Frechheit - und total unfair gegenüber den Menschen, die sich um einen gesunden Lebenswandel bemühen und trotzdem jährlich mehr Prämien zahlen müssen...  

Versteht mich nicht falsch - ich habe rein gar nichts gegen dicke Menschen, aber das hier geht definitiv zu weit!

Was haltet ihr davon?

Kommentare:

  1. Wie da schon drin steht: Dreist. Ja. Ich finde auch, dass das definitiv zu weit geht!!

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  2. Dreist ist es auf jeden Fall!
    Aber mit dem Vorwurf, der falschen Behandlung hat er ja nicht ganz unrecht - immerhin hat er ganz klar eine Essstörung und gehört zum Psychologen, aber da sollte er eher die Ärzte verklagen als die Krankenkasse - was können die denn dafür. Kann ja froh sein, dass die das alles zahlen...

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